WIE GEDEIHT GETREIDE

Der Samen liegt nach der Aussaat durch den Landwirt im Boden. Um keimen zu können (so bezeichnet man das Wachstum des Samens), braucht der Samen viel viel Wasser. Es ist also gut, wenn es nach der Aussaat regnet. Der Samen saugt sich dann voll Wasser und nach ein paar Tagen wächst aus diesem Samen eine kleine Getreidepflanze, eine Babypflanze sozusagen.

In den nächsten Wochen wird die Pflanze immer größer, die Pflanze schießt nach oben. Deshalb bezeichnet man dieses Stadium auch als das Schossen der Pflanze. Während des Schossens bildet sich die Ähre, die Rispe oder der Kolben.  Ist die Bildung der Ähre, Rispe oder des Kolbens abgeschlossen, endet auch das Schossen. Im letzten Stadium reifen die Körner heran. Dann kann das Getreide gedroschen werden.


Wurzel
Wie Du auf dem Bild sehen kannst wachsen die Wurzeln eher zur Seite als gerade nach unten. Die Wurzel sieht aus wie ein Büschel. Man bezeichnet die Wurzeln der Getreidepflanzen deshalb als Büschelwurzler.

Halm
Der Halm muß die Ähre fest tragen und dennoch biegsam sein. Er darf nicht beim kleinsten Sturm und Regen umknicken. Dies bezeichnet man als Standfestigkeit der Getreidepflanze. Der Halm muss bei Wind und Wetter stehen bleiben.

Blüte
Das obere Ende der Getreidepflanze ist die Blüte. Bei Weizen, Gerste und Roggen bezeichnet man die Blüte im reifen Zustand als Ähre. Beim Hafer spricht man von einer Rispe und beim Mais von einem Kolben.

Korn
Das Getreidekorn ist eine Frucht (kein Samen) und von einer Fruchtschale umgeben.