MAHLEN VON MEHL

Die Herstellung von Getreidemahlerzeugnissen beginnt in der Mühle mit der intensiven Reinigung der Körner. Mit der Hilfe von Luft (durch das unterschiedliche Gewicht der einzelnen Bestandteile trennen sich die sehr leichten von den schweren Bestandteilen, z.B. Steinen), von Magneten (hier werden die Eisenteile abgetrennt), von Sieben (die großen Körner werden von den kleinen getrennt) und Trieuere (so werden die Unkrautsamen herausgefiltert) werden die Bestandteile des angelieferten Getreides abgetrennt, die nicht ins Getreide gehören. 

Es wird heute nicht mehr gewaschen, sondern die Oberflächen der Körner werden durch Bürsten, Scheuern oder Schälen gereinigt. Damit das Getreide gemahlen werden kann, muss es angefeuchtet werden. Erst dann wird es zwischen zwei verschieden schnell laufenden Mahlwalzen zerkleinert. Man kann das Mehl unterschiedlich stark mahlen. Bestimmt hast Du bei Deiner Mutter schon mal Mehle gesehen, die von heller und von einer etwas dunkleren 
Farbe waren. Das dunklere Mehl wird nicht so stark gemahlen. In diesem Mehl ist der Anteil an der Schale des Korns, die ja eine eher braune Farbe hat, noch sehr hoch.